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Muster Erbteilungsvertrag

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Dieses Muster für einen Erbteilungsvertrag zeigt, wie Sie vorhandenes Erbgut mittels Vertrag unter den Erben auf diese aufteilen können.
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Muster Erbteilungsvertrag

Details

Ein schriftlicher Erbteilungsvertrag dient Banken, Grundbuch und Post als Rechtsgrundausweis, um Konten aufzulösen, Vermögenswerte zu verteilen oder Grundeigentum auf den einen oder anderen Erben zu übertragen. Er muss von allen Erben unterzeichnet werden.

Muster Erbteilungsvertrag - Weil ein Erbteilungsvertrag günstiger ist als ein Prozess

Die Auflösung einer Erbengemeinschaft kann über einen Erbteilungsprozess oder einen Erbteilungsvertrag geschehen. Aus naheliegenden Gründen ist - wo immer möglich - der Erbteilungsvertrag einem kostenintensiven wie nervenaufreibenden Prozessverfahren vorzuziehen. Das Muster Erbteilungsvertrag, das Sie hier herunterladen können, hilft Ihnen bei der Ausformulierung Ihres konkreten Vertrages.

Formvorschriften für einen Erbteilungsvertrag

Gesetzlich verlangt ist, dass ein Erbteilungsvertrag schriftlich abgefasst und von allen Erben unterzeichnet werden muss (Art. 634 Abs. 2 ZGB). An sich erstaunlich ist es, dass der Erbteilungsvertrag ganz im Gegensatz zum Erbvertrag nicht der öffentlichen Beurkundung unterliegt (vgl. dazu auch das Bundesgerichtsurteil BGE 100 IB 121), d.h. es braucht keinen Notar, um einen Erbteilungsvertrag abzuschliessen, darum können Sie dieses Muster Erbteilungsvertrag uneingeschränkt verwenden. Dass beim Erbteilungsvertrag keine notarielle Beglaubigung notwendig ist, gilt übrigens sogar dann, wenn Grundstücke, Eigentumswohnungen usw. übertragen werden. Der Erbteilungsvertrag selber gilt in diesem Fall als Grundlage für die Eintragung im Grundbuch. Zu erwähnen ist allerdings, dass in der Regel beglaubigte Unterschriften aller Erben verlangt werden.

Wie soll man den Erbteilungsvertrag formulieren

Bezüglich Formulierung des Erbteilungsvertrages gibt es im Gesetz keine Bestimmungen. Natürlich ist eine präzise Formulierung insbesondere bei Grundstückübertragungen von der Erbengemeinschaft auf ein einzelnes Mitglied entscheidend, dass die Grundstücke genau identifizierbar sind, welchen Anrechnungswert die Erben für bestimmte Grundstücke annehmen und wann Besitzesantritt ist. Zudem interessiert sich das Grundbuchamt dafür, wer die Kosten (Gebühren und Steuern, wobei die Grundstückgewinnsteuer in vielen Fällen aufgeschoben wird) sowie die Grundpfandschulden übernimmt. Ebenfalls sind etwaige Vormiet-, Vorkaufs- oder Gewinnanteilsrechte zu berücksichtigen (dies insbesondere dann, wenn die Liegenschaft aus der Erbschaft von einem Geschwister günstig übernommen werden kann und wenig später für einen wesentlich höheren Betrag an einen Dritten geht).

Exkurs - Partieller oder umfassender Erbteilungsvertrag

Es muss zwischen partiellem Erbteilungsvertrag und umfassendem Erbteilungsvertrag unterschieden werden. Der Unterschied zwischen einem partiellen und einem umfassenden Erbteilungsvertrag liegt darin, dass
  • beim umfassenden ( oder auch vollständigen) Erbteilungsvertrag das ganze Erbgut, welches auf Grund des Gesetzes im Gesamteigentum der Erben steht (noch korrekter steht jeder Erbgegenstand, jedes Einzelstück, im Gesamteigentum aller Erben), unter den Erbberechtigten verteilt wird,
  • beim partiellen Erbteilungsvertrag jedoch bloss ein Teil dieses Erbgutes auf die Erbberechtigten verteilt wird.

Zusatzinformation

Seitenzahl 3
Dokumentformat Microsoft Word

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